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Medizinische Dissertation

Meddis.de die Seite zur Erstellung von medizinischen Dissertationen.

DU findest bei uns Hilfestellungen und Anleitungen, wie man korrekt und sicher eine medizinische Dissertation verfasst. Schau dich auf unserer neu gestalteten Seite einfach etwas um. Wir arbeiten derzeit noch an dem Aufbau der Seite und es gibt noch einiges zu verbessern. Wir arbeiten dran!

 

Das Wort „Dissertation“ stammt vom lateinischen Wort „dissertatio“ ab, welches „Auseinandersetzung“, „Erörterung“ oder „ausführliche Besprechung“ bedeutet. Ursprünglich war die dissertatio nur eine Art Thesenpapier, das die Kernleistung der Promotion, die disputatio, ergänzen und vorbereiten sollte; erst im Laufe der Jahrhunderte kehrte sich die Gewichtung von Dissertation und mündlichem Verfahren um. Dabei wuchs der Umfang der anfangs oft sehr kurzen Dissertation auf mehrere hundert Seiten an.

Die Dissertation ist der eindeutig aufwendigste und wichtigste Leistungsbestandteil des Promotionsverfahrens, zu dem im Regelfall eine eingehende mündliche Prüfung gehört, die oft Rigorosum, Defensio oder Disputation genannt wird. Weiterer Leistungsbestandteil kann – je nach Land und Fakultät – ein mehrsemestriges Doktoratsstudium sein.

Erst wenn der Kandidat allen Anforderungen des Promotionsverfahrens genügt hat, kann dieses erfolgreich abgeschlossen und der Doktorgrad von der Fakultät verliehen werden. In Deutschland darf der Doktortitel oft erst geführt werden, nachdem die Dissertation publiziert worden ist. Das eigentliche Promotionsverfahren auf fachlicher Seite ist aber schon mit der positiven Beurteilung der schriftlichen und mündlichen Leistungen abgeschlossen, was zumeist mit einem entsprechenden Zeugnis dokumentiert wird.

Im Gegensatz zu einer Examens-, Magister- oder Diplomarbeit, die unter Anleitung von Hochschullehrern entsteht und im Regelfall nur den aktuellen Forschungsstand wiedergeben soll, ist die Dissertation oder Dissertationsschrift eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit, die in der Regel einen Wissenszuwachs beinhalten soll. Sie wird meistens unter Betreuung eines Professors oder Dozenten (traditionell Doktorvater, manchmal auch Doktormutter, eher „Mentor(in)“ oder „Betreuer(in)“) an einem Institut durchgeführt, kann aber auch „außerhalb“ der Universität angefertigt und extern eingereicht werden.

In manchen Ländern (nicht aber in Deutschland und Österreich) spricht man auch bei einer Diplom- oder Magisterarbeit von einer Dissertation.

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dissertation



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